Global Digital Asset Forum Vienna: The ART Market Today

Warum haben vermögenswertereferenzierte Token (Asset-Referenced Tokens, ARTs) auf dem europäischen Markt bislang noch keinen Durchbruch erzielt? Dieser Frage widmete sich Benjamin Levit (Bluechip) im Rahmen unserer Veranstaltung „MiCA & Asset-Referenced Tokens: Design, Risks and Market Reality“.

In seinem Vortrag beleuchtete er Asset-Referenced Tokens (ARTs) aus einer marktorientierten Perspektive und analysierte, warum trotz ihrer potenziellen Anwendungsfälle bislang kein zugelassener ART-Emittent in der Europäischen Union tätig ist. Dabei verglich er den Regulierungsrahmen für ARTs mit dem bereits deutlich weiter entwickelten Markt für E-Geld-Token (E-Money Tokens, EMTs). Als wesentliche Hemmnisse für die Marktdurchdringung identifizierte er regulatorische Hürden, umfangreiche Zulassungsvoraussetzungen, Governance-Anforderungen sowie bestehende Rechtsunsicherheiten. Darüber hinaus erläuterte er das zukünftige Potenzial rohstoffbesicherter Token und tokenisierter Real-World-Assets (RWAs) sowie die Voraussetzungen, die erfüllt sein könnten, damit sich der ART-Markt nachhaltig entwickeln kann.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der ViennaUP Week sowie des Global Digital Asset Forum Vienna statt und wurde gemeinsam von CERHA HEMPEL und der DAAA | Digital Assets Association Austria organisiert. Sie bot eine Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen des europäischen Regulierungsrahmens für digitale Vermögenswerte und deren Auswirkungen auf Marktteilnehmer.

Den Vortrag von Benjamin Levit können Sie hier ansehen.